02/06/2010
Feast of Mary Help of Christians
Am 24. Mai, gleich nach dem Pfingstsonntag, feierten alle Salesianergemeinden in der Welt das Fest von „Mary Help of Christians“ - Maria Hilfe der Christen. Schon die Wochen davor haben die Schüler einen Tanzwettbewerb vorbereitet, die Halle dekoriert und auch alle Lehrer haben beigetragen, dass dieses Fest etwas Besonderes wird.
Die Messe war schön und wurde vom Provinzial Fr. Joseph geleitet, der in Malawi zu Besuch war. Vor allem der Chor und die tanzenden Mädels haben ihr bestes gegeben. Nach der Messe fand der Tanzwettbewerb statt. Die vierzehn schottischen Besucher, die diesen Tag mit uns geniessen konnten, waren ebenfalls beeindruckt. Zu Mittag gab es ein freies Essen für alle Schüler und Lehrer. Die Hotel und Catering Sektion der Schule hatte die ganze Schule zu versorgen.
Am Nachmittag fanden noch diverse Sportaktivitäten statt, viele Schüler sind auch schon heim, denn Die Examen stehen vor der Tür.
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Besuch aus Österreich
Im Monat Mai waren elf Tage, die sehr wichtig für mich waren. Meine Mum und ihre Freundin sind nach Malawi gekommen, um mich zu besuchen. Davor habe ich nie verstanden, warum es so wichtig ist, Besuch zu bekommen in seinem Volontariatseinsatz. Aber jetzt danach merke ich, dass es wirklich gut ist, jemanden in Österreich zu haben, der weiss, wie es hier aussieht. Der nachvollziehen kann, was ich gesehen habe, was ich gemacht habe. Die erste Woche haben wir eine Reise durch Malawi gemacht: Vom Lake nach Mua nach Blantyre und zum Mulanje, dem höchsten Berg in Malawi, den wir auch für einen Tag auf dem Weg nach oben geniessen konnten. In den letzten Tagen haben wir das Projekt angeschaut, wir waren in der Volksschule und im Jugendzentrum. Die beiden Besucherinnen haben nicht nur viel von Malawi mitgenommen, das jetzt immer noch nachhallt, sie haben mir auch Österreich nach Malawi gebracht. Mit neuer Motivation und nach vielen interessanten Gesprächen, trete ich die letzten Monate von meinem Volontariat an.
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06/04/2010
Youth Center
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Ostern
Unsere Hasen sind geglückt, die Eier verschenkt und gepeckt, Christ is risen, Alleluia! Am Samstag in der Auferstehungsmesse hatten wir ein einmaliges Erlebnis, hier ist Ostern viel besser als Weihnachten! Zuerst wurde ein Feuer entzündet und mit Kerzen haben wir dann die Kirche erhellt. Als Jesus dann auferstanden ist, sind alle aufgesprungen, haben voll laut gesungen, die Chitenge und andere Kleidungsstücke in die Luft geworfen und getanzt. Das war wirklich unglaublich schön.
Das anschließende Festessen bei den Salesianern war auch voll gut. Den Ostermontag haben wir ganz gemütlich verbracht und ein paar Schüler und Lehrer besucht. Heut hab ich dann gleich wieder gestartet mit unterrichten in der Volksschule, was total Spaß macht mittlerweile mit den Kindern.




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03/04/2010
Karfreitag: The way of Cross
Vorbereitung auf das Osterfest in Malawi: am Karfreitag haben wir den Kreuzweg mit vier verschiedenenen Pfarren mitgemacht: um acht sind wir gestartet und haben unseren Weg mit Gebet und Gesang begonnen, bis wir fünf Stunden später die Pfarre Chilinde erreicht haben. So viele Menschen in einem Zug waren sehr beeindruckend, die sich für den Kreuzweg versammelt haben. Am Nachmittag um drei gings dann weiter mit der Kreuzanbetung („Adoration oft he Cross“). Wir freuen uns schon auf Ostern und erleben diese Zeit hier sehr intensiv, da sie ganz anders als bei uns gefeiert und gewürdigt wird.
Anna und ich bereiten auch etwas Spezielles für Ostern vor: wir haben mit Zwiebelschalen braune Eier gefärbt und verziert und werden auch blaue Eier für den morgigen Tag färben. Auch ein Ostergermbrot darf nicht fehlen: bin schon gespannt, ob unsere Backkünste glücken. Heute Abend wird dann die Auferstehungsmesse gefeiert und zusammen mit den Salesianern essen wir anschließend zu Abend.
Ich wünsche allen frohe Ostern und eine schönes Fest!!!
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Volunteers Meeting of ZMB
Dieses Wochenende haben Anna und ich in Zambia verbracht, wo neun Volontäre aus der gesamten Provinz eingeladen waren. Zambia – Namibia – Malawi und Zimbabwe haben sich in Lusaka getroffen. Pilirani, ein local volunteer, Anna und ich haben uns schon am Freitag auf den Weg gemacht, nämlich auf eine Tagesreise mit dem Bus. Das Meeting war wichtig um Erfahrungen auszutauschen, über Höhen und Tiefen zu diskutieren und auch generell über den Volontärsvertrag zu debattieren. Es hat auch allen eine neue Motivation gegeben, die Schwierigkeiten im Volontariat zu lösen. Das Meeting war nicht nur von Diskussionen bevölkert, sondern hatte auch angenehme Seiten: Denn der Provincial hat nach dem Ende des Meetings alle auf die Krokodilfarm eingeladen, wo wir Krodkodilfleisch verkostet haben. Wir haben auch zwei weitere Salesianerprojekte innerhalb Lusakas besucht: City of Hope, ein Projekt für gefährdete Mädchen von Salesianerschwestern und Bauleni, wo wir unsere malawischen Aspiranten wiedergetroffen haben, die gerade ihr Prenoviziat in Lusaka machen. Alles in allem war es eine sehr bereichernde Reise nach Lusaka – es war gut alle anderen Volontäre kennenzulernen, die ihr Jahresvolontariat in der Provinz machen. (3 polnische Volontäre in Hwangwe/Zimbabwe, 1 Volontär aus Chingola/Zambia, eine Volontärin aus Manza/Zambia und einer aus Lufubu/Zambia und wir drei aus Malawi) http://salesianszmb.org/zmb/

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12/03/2010
Tanzkurs
Alles Walzer! Sogar hier in Afrika, hier in Malawi. Denn am Mittwoch haben Anna und ich unseren klassischen Tanzkurs gestartet (bin also nicht umsonst daheim Tanzkurs gegangen). Den Schülern und uns macht das echt Spaß - wir haben mit dem Walzer begonnen - alle Jungs waren ganz begeistert ein Mädchen auffordern zu können (Hier in Malawi küsst und berührt man sich nicht in der Öffentlichkeit).
Für Anna und mich war es vor allem mal gut etwas von unserer Kultur zu zeigen, nächste Woche starten wir dann den Cha-Cha-Cha und zeigen ein paar Ballfotos her. Also wenn Besuch aus Österreich kommt, können wir shcon nen Ball veranstalten :)
lg,
Franziska



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05/03/2010
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Mua – Village Besuch
Letztes Wochenende war ein ganz besonders schönes Wochenende und hat dazu beigetragen, dass ich am liebsten hier in Malawi verbleiben möchte, einfach nur mit der Familie Nsima essen, den Abend lang Bao spielen, auf den Market gehen, Wasser holen, die Village-Dusche genießen, frischen Mais ernten, Bananen pflücken und mit den Leuten in Chichewa plaudern…
Ein Don-Bosco-Schüler aus Mua hat uns zu seiner Familie eingeladen, bei der wir dieses Wochenende verbracht haben. In Mua gibt es aber nicht nur das Village-Leben zu erleben, sondern es ist auch der Platz des wohl interessantesten Museums von Malawi. Die Mua Mission, von den White Fathers gegründet, hat auch ein Museum über die Kultur der Chewa, Ngoni und Yao. Dort erfährt man viel über die Traditionen und Kultur von Malawi und man kann tief eintauchen in die interessante afrikanische Welt. Diesen Platz kann ich jedem Malawi-Besucher nur empfehlen und es wird einem garantiert nicht langweilig. Vor allem uns, die wohl nie wieder in einer Lodge schlafen werden, sondern das übernachten in einem Village bevorzugen.
In Mua sind sehr viele künstlerische Schnitzer beheimatet. Der Schüler, der auch mit mir den Chess-Club leitet, hat mit mir dann das Schach ausgesucht, für das wir beim Turnier gesammelt haben (siehe Schachturnier-Artikel). Auch zwei Bao, ein afrikanisches Brettspiel.
In Mua haben wir auch dem Krankenhaus einen Besuch abgestattet – Gott sei Dank nicht als Patienten sondern als Besucher.
Es war auch schön MC, einem ehemaligen Schüler von Don Bosco College, zu treffen. Ihm geht’s recht gut und das hat uns natürlich um so mehr gefreut. Das Wochenende ging viel zu schnell zu Ende, aber hat viele Eindrücke hinterlassen, die hoffentlich nicht so schnell verblassen.
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Schachturnier – wer wird der Chess-Champion der Schule?
Das kürzlich gestartete Schachteam, das sich seither regelmäßig trifft, hatte letzten Freitag einen Höhepunkt. Wie schon erzählt habe ich ein paar interessierte Schüler für den Schachclub versammelt und am Freitag fand ein Turnier statt. Damit haben wir für ein neues Schach gesammelt, denn jeder Teilnehmer hat einen kleinen Betrag als Registrierung für das Turnier gezahlt. Tatsächlich kam dank großzügiger Beiträge von den niederländischen Studenten hier am College, genügend Geld für ein Schach zusammen. Das Turnier war ziemlich spannend, die überall ausgeliehenen Schachbretter waren rechtzeitig da und wir konnten mehr oder weniger rechtzeitig starten. Es waren viele neue Interessenten da, was wir uns gar nicht erwartet haben. Denn nachdem die Turnierspiele fertig waren, haben Anfänger sowie Fortgeschrittene noch lange weitergespielt. Gestern waren die drei Gewinner auch recht glücklich als ich ihnen die Preise überreicht habe.
Jetzt bin ich schon sehr gespannt wies mit dem Club weitergeht, durch das Turnier hat er jedenfalls unglaublich viel Aufwind bekommen und mir hat‘s richtig Spaß gemacht das Turnier durchzuplanen und zu organisieren.



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