Franziska in Afrika

15/11/2009

Besuch in einer Outstation

Heute hab ich Father Kim zu einer der sieben “outstations” der Pfarre begleitet. Jeden Sonntag gibt es in einer anderen Outstation einen Gottesdienst, also einmal alle 2 Monate kommt einer der Fathers in diese villages. Leider kann ich noch zu wenig Chichewa um mich richtig mit den Leuten unterhalten zu können, aber es ist auch einfach schön bei den Leuten zu sitzen und sich ohne Worte zu verstehen. Ich habe dann die Messe mitgefeiert und danach sind wir ein bisschen herumgeführt worden. In Mbununu gibt es eine Volksschule mit 650 Schülern. Die werden von 8 Lehrern unterrichtet. Die Kinder kommen aus der ganzen Umgebung, teilweise wohnen sie 5 Kilometer weit weg. Es gibt noch zu wenig Staffhouses, deshalb fahren drei der Lehrer jeden Tag 15 Kilometer von Lilongwe zur Schule mit dem Rad.

Mir hat dieser erste Besuch in einer Outstation ziemlich gefallen. So gut wie dort hat mir Nsima noch nie geschmeckt. Jedes Mal wieder bin ich beeindruckt von den Trommlern und dem Chor. Die Leute in dieser kleinen Kirche brauchen keine Instrumente, ihre Stimmen reichen aus den ganzen Raum zu bewegen. Kirche ist hier nicht nur still sitzen. Man singt viel und tanzt und manchmal wird der Chor von Trommeln begleitet.

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